Fachbereich II Jugend in Arbeit plus

Maßnahme/ Projekt

Jugend in Arbeit plus Jugend in Arbeit

Auftraggeber

Land NRW

 

Zielgruppe

Das Programm richtet sich an Jugendliche mit Unterstützungsbedarf, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und bereits eine Ausbildung absolviert haben oder perspektivisch keine mehr absolvieren werden.

 

Hierzu gehören u.a.:

  • arbeitslos geführte oder Arbeit suchend gemeldete oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche

  • Ausbildungskonsenslinge

  • Jugendliche während oder nach Beendigung einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme

  • besondere Personengruppen (z. B. Haftentlassene, Jugendliche mit Migrationshintergrund)

  • Nichtleistungsempfängerinnen und -empfänger

 

Dauer

seit 1998

 

Projektbeschreibung

Die berufliche Integration junger Menschen ist eine wichtige Zielsetzung der Arbeitsmarktpolitik des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Jugendliche und junge Erwachsene brauchen vielfach besondere Hilfestellungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Mit diesem Programm wird das Ziel verfolgt, Jugendliche passgenau in ein sozialversicherungspflichtiges, tariflich bzw. ortsüblich entlohntes Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

 

Inhalt

Die Teilnahme erfolgt über eine Zuweisung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Nach der Zuweisung werden die Jugendlichen in einen auf die Höchstdauer von neun Monaten begrenzten persönlichen Begleitprozess durch Beraterinnen und Berater vor Ort aufgenommen. Parallel hierzu akquirieren Fachkräfte der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammern Stellen auf dem Arbeitsmarkt.

 

Die Aufgabe dieses gesamten Begleitprozesses ist es, die Jugendlichen zur Aufnahme einer Beschäftigung vorzubereiten und passgenau an die Betriebe zu vermitteln. Bei einer Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis kann in einer Einzelfallentscheidung bei Bedarf mit einem Eingliederungszuschuss der Agenturen für Arbeit oder der Jobcenter gefördert werden.

 

Zur Umsetzung von „Jugend in Arbeit plus“ sind in allen Arbeitsmarktregionen des Landes Nordrhein-Westfalen sog. „Runde Tische" eingerichtet worden.

 

Die praktische Arbeit vor Ort wird von den Regionalagenturen koordiniert.

 

Finanzierung

 

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und Mittel aus dem Europäischen Sozialfond.

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Ansprechpartner

Helmut Brocke-D`Ortona, 02761/921-1311,

 

                                                                                Jugend in Arbeit plus